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    Gemeinsam Richtung
    sozial- und umweltverträglich
    produziertes Spielzeug!

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AKTUELL

03.03.2020Infoveranstaltung "Spielsachen fair machen" in Nürnberg:

Oberbürgermeiser Dr. Ulrich Maly lädt alle Stakeholder und Spielwarenhersteller ins Rathaus ein.
16.00 Uhr, Rathausplatz 2, Schöner Saal, Zi 45 | Einladung im PDF-Format


Februar 2020 – großes Medienecho zu unserem Spielwarenmesseauftritt:

Die Links zu den Medien öffnen sich in einem neuen Browserfenster. | Haftungsausschluss


Katarina Barley und Maria Noichl mit Jürgen Bergmann und Maik Pflaum am Stand der Fair Toys Organisation auf der Spielwarenmesse Nürnberg 2020Katarina Barley und Europaparlamentskollegin Maria Noichl mit den Mitinitiatoren der Fair-Toys Organisation Jürgen Bergmann (2.v.R.) und Maik Pflaum (rechts).
Bilderstrecke zum Spielwarenmesseauftritt der Fair Toys Organisation (im PDF-Format)

Die Fair Toys Organisation

Seit 2018 arbeiten engagierte Spielzeugunternehmen zusammen mit dem Deutschen Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) und zivilgesellschaftlichen Organisationen daran, eine glaubwürdige Kontrollinstanz für die Branche zu schaffen: die Fair Toys Organisation.
 

Grafik Akteure im Multi-Stakeholder-Ansatz


Glaubwürdige Verifizierung
dank Multi-Stakeholder-
Ansatz

Gutes Spielzeug ist sicher und langlebig – und bei seiner Herstellung werden die Belange der Beschäftigten ebenso geachtet wie die der Umwelt. Hierzu trägt die Fair Toys Organisation bei – mit einem umfassenden und transparenten Ansatz und unter Beteiligung von Spielzeugherstellern und Handel sowie von unabhängigen Akteuren aus der Zivilgesellschaft. Dies sorgt für Glaubwürdigkeit.

Die Fair Toys Organisation setzt dabei auf die institutionelle Verankerung von Verantwortung und menschenrechtlicher Sorgfalt im gesamten Unternehmen. Die Umsetzung der geforderten Standards und von zielführenden Maßnahmen
wird mit einem Siegel bestätigt.

Die Bekleidungsindustrie zeigt mit der Fair Wear Foundation, dass es funktioniert.

FAQ

Wie arbeitet die Fair Toys Organisation?

Die Fair Toys Organisation ist eine Dachinstanz, die auch die Anwendung bestehender Programme und Verfahren zur Verbesserung und Sicherstellung der Sozial- und Umweltstandards berücksichtigt. Dazu gehören Auditierungs- und Zertifizierungssysteme wie das Ethical Toy Program von ICTI, amforiBSCI, Sedex, Smeta und andere, evtl. auch firmeneigene Systeme.

Die Fair Toys Organisation erfasst und beurteilt bei den Mitgliedsunternehmen und deren Lieferketten bestehende Dokumentations- und Kontrollverfahren. Im Falle von Defiziten benennt sie diese. Auf der Grundlage einer regelmäßigen Ist-Analyse (einschließlich Audits) entwirft die Fair Toys Organisation gemeinsam mit dem jeweiligen Unternehmen Lösungsstrategien und legt die notwendigen Verbesserungsmaßnahmen fest.


Warum ist die Fair Toys Organisation glaubwürdig?

Die Fair Toys Organisation wird getragen von unterschiedlichen Akteursgruppen: Spielzeughändlern, Spielzeugproduzenten und zivilgesellschaftlichen Gruppen, die sich seit Jahren für Arbeits- und Menschenrechte sowie Umweltbelange einsetzen. Kommen diese gemeinsam zu einer Aussage oder Einschätzung, hat diese hohe Glaubwürdigkeit.


Was bringt mir das als Hersteller?

Viele Hersteller sind mit ähnlichen Problemstellungen konfrontiert. Die Fair Toys Organisation sieht sich auch als Lernplattform, um Lösungswege zu erarbeiten. Zudem erhöht das gemeinsame Vorgehen mehrerer Unternehmen die  Einflussmöglichkeiten bei den Produzenten und kann Kosten sparen.


Was bringt mir das als Händler?

Ein Spielzeughändler dokumentiert durch seine Mitgliedschaft in der Fair Toys Organisation, dass ihm menschenwürdige Arbeitsbedingungen und ökologische Nachhaltigkeit ein Anliegen sind.


Bekommen die Kunden mein Engagement überhaupt mit?

Die Fair Toys Organisation vergibt ein Siegel. Das Siegel dokumentiert gegenüber den Verbrauchern/-innen das Engagement des Gesamtunternehmens für ethische/würdige Arbeitsbedingungen und ökologische Nachhaltigkeit. Auf der Homepage der Fair Toys Organisation können sich Kund/-innen künftig detailliert über das Engagement der ausgezeichneten Unternehmen in den verschiedenen Bereichen informieren. Auch bei der öffentlichen Beschaffung kann dies ein wichtiges  Zuschlagskriterium sein.


Was muss ich dafür tun?

Sie beantragen als Unternehmen die Aufnahmebei der Fair Toys Organisation. Hierfür müssen sie das Statut und den Verhaltenskodex der Fair Toys Organisation, der die grundlegenden Arbeitsrechte (ILO-Arbeitsnormen und UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte) beinhaltet, annehmen. Wo es Defizite gibt, ist die schrittweise Erreichung der geforderten Standards fortschreitend sicherzustellen. Folgende Elemente gehören zu den Anforderungen, die jedes Hersteller-Unternehmen zukünftig vorweisen muss:

  1.  Monitoring der Produktionsstätten (eigene oder beauftragte)
  2. Verifizierung (erfolgt durch die Fair Toys Organisation)
  3. Mitarbeiter/-innenschulungen am Firmensitz und am Produktionsort
  4. Beschwerdemanagement

Als Spielzeughändler weisen Sie auf Ihr Sortiment mit Logo der Fair Toys Organisation besonders hin und erweitern es beständig. Wenn es bei einem Lieferanten, der Mitglied der Fair Toys Organisation ist, zu Verstößen gegen deren Kodex  kommt, verlangen Sie als Spielzeughändler eine Klärung der Vorwürfe und einen Korrekturplan, aus dem hervorgeht, wie die Missstände abgestellt werden sollen.


Werden bestehende Programme anderer Institutionen (z. B. IETP) berücksichtigt?

Die Fair Toys Organisation wird bei ihren Mitgliedsunternehmen die Einhaltung der geforderten Standards begleiten. Die Nutzung bestehender Programme und Verfahren, wie des ICTI Ethical Toy Program oder von amforiBSCI, soll dabei  berücksichtigt werden. Im Fall von Defiziten wird die Fair Toys Organisation zusammen mit dem jeweiligen Unternehmen Lösungsstrategien entwickeln und die notwendigen Verbesserungsmaßnahmen festlegen. Die Fair Toys Organisation bestätigt die Umsetzung der geforderten Standards bzw. von zielführenden Maßnahmen mit einem Siegel.


Wo genau liegt für mich der Mehrwert?

In der Glaubwürdigkeit der Fair Toys Organisation. Diese Glaubwürdigkeit leitet sich nicht nur aus ihren anspruchsvollen Kriterien ab, die sich an denen der Fair Wear Foundation (www.fairwear.org) im Bereich Textilien orientieren, sondern auch aus ihrer Transparenz, ihrem umfassenden Ansatz und insbesondere aus der gleichberechtigten Beteiligung unterschiedlicher Akteure aus Industrie und Zivilgesellschaft. Die Kontrolle von Produktionsstätten durch Audits ist das verbreitetste Instrument der CSR-Maßnahmen von Unternehmen. Gleichwohl sind Audits extrem fehler- und störanfällig und bieten – auch im günstigsten Falle – lediglich eine Momentaufnahme. Die Fair Toys Organisation setzt deswegen den Schwerpunkt auf die Entwicklung, Umsetzung und Dokumentation von Maßnahmen der „Due Diligence” (Sorgfaltspflichten). Hierbei werden u.a. Faktoren berücksichtigt, die die Spielräume für Arbeitsrechte mitbestimmen, wie z.B. Managementsysteme,  Einkaufspraktiken, Lieferfristen oder ein funktionierendes Beschwerdesystem. Ein weiterer Mehrwert ist die Pilotierung von neuen Ansätzen (Best practice-Labor). Die Fair Toys Organisation bringt hierfür interessierte Unternehmen zusammen und stößt Projekte des gemeinsamen Lernens und Entwickelns an.


Wann geht es los?

Im ersten Halbjahr 2020 möchte die Fair Toys Organisation ihre Arbeit aufnehmen. Voraussetzung dafür ist laut Statut, dass mindestens fünf Unternehmen und fünf zivilgesellschaftliche Organisationen die Statuten unterzeichnet haben. Um sofort
eine breite Wirkung entfalten zu können, suchen wir möglichst viele Mitglieder. Sind Sie dabei?


Was kostet das?

In den ersten beiden Jahren nach Gründung der Fair Toys Organisation gelten Beitragssätze zw. 250 € und 1.000 € für Hersteller und 250 € für Händler. Ab dem dritten Jahr steigen die Beiträge basierend auf dem Umsatz mit Spielzeug. Gerne händigen wir Ihnen die vorläufige Beitragstabelle aus.


Welche Rechtsform wird die Fair Toys Organisation haben?

Die unterschiedlichen Stakeholder (Akteursgruppen) werden zusammen im ersten Halbjahr 2020 einen eingetragenen Verein als Rechtsträger gründen.


Wie werde ich Mitglied?

Sie beantragen als Unternehmen die Aufnahme bei der Fair Toys Organisation. Hierfür müssen Sie das Statut und den Verhaltenskodex der Fair Toys Organisation akzeptieren.


Wie soll sich der Verein später finanzieren?

Die Arbeit der Fair Toys Organisation und die Vergabe des Siegels werden über Mitgliedsbeiträge zur Fair Toys Organisation finanziert. Zuschüsse von staatlichen Stellen oder Stiftungen werden nach Erfordernis und Möglichkeit in Anspruch genommen.


Welche Stakeholder sollen beteiligt werden?

Spielzeughersteller und -händler, Spielzeugverbände, Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, Kommunen, die Wissenschaft und weitere relevante Stakeholder.


Wer ist aktuell in der Arbeitsgruppe der Fair Toys Organisation vertreten?

An den Treffen, die seit Oktober 2018 im Rathaus Nürnberg stattfinden, nehmen Vertreter/-innen von Spielzeugherstellern aus Deutschland, dem Deutschen Verband der Spielwarenindustrie (www.dvsi.de), der Kommunen Nürnberg und Fürth, von Nichtregierungsorganisationen und der Gewerkschaft teil. Das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ, unterstützt den Prozess finanziell.


Und wenn eine Arbeitsrechtsverletzung bekannt wird?

Wer behauptet, Arbeitsrechtsverletzungen zu 100 Prozent ausschließen zu können, ist unehrlich und vereinfacht. Der Fair Toys Organisation geht es darum, dass ihre Mitglieder das Mögliche unternehmen, um die Einhaltung von Arbeits-und Umweltstandards zu gewährleisten. Kommt es dennoch zu Problemen, wird die Fair Toys Organisation zusammen mit dem Mitglied Maßnahmen definieren, um die Missstände so schnell wie möglich abzustellen. Ein Abbruch der Lieferantenbeziehung soll vermieden werden. Das Ziel ist vielmehr, sich gemeinsam mit dem Produzenten der Verantwortung zu stellen und für nachhaltige Lösungen zu sorgen.


Wie ist sichergestellt, dass es sich hierbei nicht wieder nur um „noch ein” Label handelt?

Die Fair Toys Organisation berücksichtigt bestehende Programme und Verfahren, wie das ICTI Ethical Toy Program oder amforiBSCI. Im Fall von Defiziten wird die Fair Toys Organisation zusammen mit dem jeweiligen Unternehmen Lösungsstrategien entwickeln und die notwendigen Verbesserungsmaßnahmen festlegen. Die Fair Toys Organisation bestätigt die Umsetzung der geforderten Standards und von zielführenden Maßnahmen mit einem Siegel.


Wie wird das Siegel vergeben und von wem?

Die Fair Toys Organisation vergibt ein Unternehmenssiegel, keine einzelnen Produktsiegel. Das Unternehmen wird also als Ganzes betrachtet. Im Falle von besonders breit aufgestellten Unternehmen bezieht sich das Siegel nur auf den Geschäftsbereich Spielwaren. Grundlage für die Vergabe des Siegels ist die Bewertung im Rahmen eines „Brand Performance Check” (PDF Download), wie ihn beispielhaft die Fair Wear Foundation jährlich bei jedem Mitglied durchführt.


Wie lange gilt das Siegel? Muss es jährlich erneuert werden?

Der Brand Performance Check wird jährlich beim Mitgliedsunternehmen durchgeführt (siehe Antwort darüber) und entscheidet über die weitere Nutzung des Siegels.


Was ist der Fokus? Werden alle Lieferanten mit einbezogen?

Der Fokus liegt auf der gesamten Lieferkette. Diese soll fortschreitend nach Wichtigkeit und Einflussmöglichkeit abgedeckt werden.

KONTAKT & IMPRESSUM

Geschäftsstelle

(im Aufbau)

Fair Toys Organisation

Philipp Abel

+49 (0)1590 6301649

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Verantwortlich für den Inhalt

(Angaben gemäß § 5 TMG und nach § 55 Abs. 2 RStV)

Maik Pflaum

Nürnberger Bündnis Fair Toys, c/o CIR

Burgstr. 1–3, 90403 Nürnberg

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.ci-romero.de/spielzeug_nbft


Logos Nürnberger Bündnis Fair Toys und Christliche Initiative Romero

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des:

Logo des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Webmaster: Marco Fischer

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